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Pistazien

Die Pistazienernte ist inzwischen schon weitgehend industrialisiert. Ende September werden die reifen Früchte innerhalb kürzester Zeit von den Bäumen genommen und sofort weiterverarbeitet.

Die Nüsse können per Hand gepflückt oder maschinell geerntet werden. Der Vorteil bei der Ernte per Hand liegt darin, dass die einzelnen Früchte betrachtet und begutachtet werden können. Kranke und befallene Pistazien können sofort erkannt und aussortiert werden. Der Vorteil bei der maschinellen Ernte liegt in der Schnelligkeit.

Bei der maschinellen Ernte umspannt ein Fahrzeug den Baum mit einem großen Tuch und schüttelt den Stamm. Die Früchte fallen in das Tuch und werden von dort in den Auffangbehälter des Fahrzeugs transportiert.

Das größte Problem bei der Pistazienernte ist die Bildung von Aflatoxin.

Aflatoxin ist ein Stoffwechselprodukt von Schimmelpilzen die sich in Verbindung mit Schmutz und Feuchtigkeit über eine gewisse Zeit bilden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass die Pistazien bei der Ernte auf keinen Fall mit dem Boden in Berührung kommen und keine lange Zwischenlagerung erfolgt.

Ist eine Pistazienernte erst einmal im Gang, werden die Nüsse rund um die Uhr geerntet und um das Aflatoxinrisiko so gering wie möglich zu halten, sofort weiterverarbeitet.

Nährwerte per 100 g Pistazienkerne

Kalorien 581 kcal (2.405 kJ)
Fett 51 − 55 g
Protein / Eiweiß 17 − 21 g
Kohlenhydrate 11 − 16,5 g
Mineralstoffe 4,9 g
Vitamine 0,44 mg

Gradierung.: 18/20 , 20/22 , 22/24 , 24/26 , 26/28 , 28/30 , 30/32

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